In den ver­gan­ge­nen Tagen haben unser Frak­ti­ons­ge­schäfts­stel­le eini­ge gleich lau­ten­de E‑Mail erreicht. Die Absen­der bit­ten dar­um, dem Antrag des Netz­werks zum Erhalt des See­wal­des zuzu­stim­men. Der grü­nen Gemein­de­rats­frak­ti­on liegt der Erhalt des See­wal­des sehr am Her­zen.

Dies hat sie bei der Gemein­de­rats­sit­zung am 19. Novem­ber 2018 unter dem TOP „Bebau­ungs­plan Nr. 198 „GE Adel­heid­stra­ße Ost“ Auf­stel­lungs­be­schluss“ deut­lich kund­ge­tan und geschlos­sen gegen die Ver­wal­tungs­vor­la­ge gestimmt. Lei­der hat die deut­li­che Mehr­heit des Gre­mi­ums damals für die Ver­wal­tungs­vor­la­ge und damit für die Prü­fung zur Rodung des Teil­stücks gestimmt.

In der Gemein­de­rats­sit­zung am 21. Okto­ber 2019 ist der Antrag des Netz­werks, die Prü­fung zur Rodung zu stop­pen, ledig­lich „ein­ge­bracht“ wor­den. D.h., die Ver­wal­tung ist damit beauf­tragt wor­den, sich mit dem Antrag zu befas­sen und eine Beschluss­vor­la­ge zu erstel­len. Dem haben die Grü­nen ger­ne zuge­stimmt. Die Gemein­de­ord­nung Ba-Wü sieht vor, dass ein Antrag in der über­nächs­ten Sit­zung nach Ein­brin­gung im Gemein­de­rat behan­delt wird.

Wenn der Antrag zur Beschluss­fas­sung vor­liegt, wer­den wir die­sem natür­lich zustim­men. Wir sind sowohl für den kom­plet­ten Erhalt des See­walds als auch für den Erhalt der Klein­gär­ten. Die­ser Mei­nung waren wir, sind es und wer­den es auch blei­ben.